Kieferorthopädie
Die Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, die sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen befasst. Hierbei handelt es sich um Störungen der Kiefer- und Gesichtsentwicklung, der Kieferposition, des Kiefergelenks, des Zahndurchbruchs, des Zahnwechsels und der Zahnstellung.

Warum eine kieferorthopädische Behandlung?
Natürlich für ein strahlendes Lachen! Gesunde und gerade Zähne sorgen für ein besseres Auftreten und Selbstbewusstsein. Die Kieferorthopädie ist eine ganzheitliche Behandlung, die die Funktion des gesamten Halteapparates regelt und das biologische Gleichgewicht des Körpers beeinflusst. Mit einer professionellen KFO-Behandlung wird das Kausystem so eingestellt, dass das Abbeißen, die Lautbildung, die Atmung und das Kiefergelenk einwandfrei funktionieren. Dies ist wichtig, da das Kiefergelenk in enger Verbindung mit der Wirbelsäule steht. Funktionsstörungen im Kausystem wirken sich auch auf den Bewegungsapparat des Körpers aus.

Kieferorthopädie ist Vorbeugung
Durch eine Behandlung wird die Fehlbelastung von falsch stehenden Zähnen behoben, die ohne Therapie eine verkürzte Lebensdauer hätten. Kieferorthopädie ist eine Vorbeugung gegen Paradontose, Karies und Zahnfleischschwund.

Zahnfehlstellungen
Rund 40 % der Kinder und Jugendlichen leiden an Zahnfehlstellungen, die sich – unbehandelt – längerfristig auf Lebensqualität und Gesundheit auswirken. Nicht alle Zahnfehlstellungen lassen sich vom Laien auf den ersten Blick erkennen, weshalb kieferorthopädische Untersuchungen in folgendem Zeitabstand empfohlen werden:

1. Untersuchung: mit 4 Jahren (MILCHGEBISS)
2. Untersuchung: mit 8 Jahren (FRÜHES WECHSELGEBISS)
3. Untersuchung: mit 12 Jahren (SPÄTES WECHSELGEBISS)

Übrigens:
Für korrigierende Maßnahmen ist es nie zu spät! Auch Erwachsene werden mit Erfolg kieferorthopädisch behandelt.

Viele Fehlstellungen werden vor allem aus ästhetischen Gründen als störend und belastend empfunden. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung besonders markanter Fehlstellungen, die aus ärztlicher Sicht auf jeden Fall kieferorthopädisch behandelt werden sollten.

Markante Fehlstellungen

Kreuzbiss [Grafik © VÖK]


Verkehrter Überbiss (Progenie) [Grafik © VÖK]


Vergrößerter Überbiss (Distalbiss) [Grafik © VÖK]


Engstand [Grafik © VÖK]


Tiefbiss [Grafik © VÖK]


Offener Biss [Grafik © VÖK]

Kieferorthopädische Therapie
Nach genauer Befundaufnahme, Diagnose und Bestimmung des Behandlungszieles können die Behandlungsmethode und die dazu nötigen Hilfsmittel und Apparaturen durch den Kieferorthopäden festgelegt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man abnehmbare und festsitzende Apparaturen.

Weder der Patient kann sich die Art der Apparatur selbst auswählen, noch kann die Anwendung der verschiedenartigen Therapiemittel standardisiert festgelegt werden – die individuelle Aufgabenstellung allein ergibt in Kombination mit der Erfahrung und dem Wissen des Kieferorthopäden die nötigen therapeutischen Schritte.

(Quellenangabe: www.voek.or.at)

 

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